In der Stadt Linz leben rund 40.000 Menschen im Alter von 65 Jahren und älter. Etwa 40% dieser Bevölkerungsgruppe sind nicht digitalisiert. Das heißt, 16.000 ältere Linzerinnen und Linzer besitzen weder Smartphone noch Tablet oder PC. Sie sind somit ausgeschlossen von alltäglichen Anwendungen wie Digitaler Impfpass oder Online-Banking und sie können auch nicht vom breiten digitalen Angebot, das die Stadt Linz für ihre Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stellt, profitieren. 

Im „Programm Digitales Linz“ sind acht Handlungsfelder definiert, die die digitale Zukunft der Stadt prägen werden. Nicht nur für die jüngere Bevölkerung, auch für die Seniorinnen und Senioren sind die folgenden Bereiche von gleichbedeutender Relevanz:

  • Kunst und Kultur (Schwerpunkte sind u.a. Erreichung neuer Zielgruppen, Kunst- und Kulturvermittlung durch digitale Angebote im öffentlichen Raum)

  • Digitale Daseinsvorsorge (Schwerpunkte sind u.a. Online-Verfügbarkeit aller Services der LINZ AG, Nutzung der LinzMobil-App, Digitale Bestattung)

  • Digitale Bildung (Schwerpunkte sind u.a. Nutzung der Digitalen Stadtbibliothek, Erweiterung der digitalen Kompetenzen der 65+)

  • Lokale Wirtschaft (z.B. digitaler Vertrieb der regionalen Nahversorger, Nutzung der QR-Codes an den Linzer Schaufenstern)

  • Digitale Stadtverwaltung (z.B. Nutzung des Bürgerservice rund um die Uhr)

In einer breit angelegten Kooperation zwischen Stadt Linz  – Innovationshautplatz, LIWEST, Volkshochschule und emporia Telecom wurden die Linzer Smartphone-Tage ins Leben gerufen. Ziel ist es, bis Ende 2022 einem Drittel der bisher nicht digitalisierten LinzerInnen und Linzern im Alter 65+, das sind gut 5.000 Seniorinnen und Senioren, den Weg in die digitale Welt zu ebnen.

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